Gegen das Vergessen…

Es kann Jeden treffen: Demenz. Ob Uhrmachermeister, Hausfrau, Verwaltungsangestelle oder Werftarbeiter. Jahrzehnte lang „funktionierten“ sie in der Gesellschaft und nicht auf einmal, sondern langsam schleichend holt sie ihre Krankheit ein.

Symtomatisch bei der Demenz sind Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, das Kurzzeitgedächniss lässt aber immer mehr nach. Oftmals wissen die Betroffenen, wenn sie sich alte Fotos anschauen, noch die genau passende Geschichte dazu zu erzählen. Manchmal eine Gefahr für sich selber, da sie nur noch in der Vergangenheit leben und oft in ihr handeln. Einige „büchsen“ aus und möchten zu Orten und Plätzen, welche für sie noch existent sind. Der alte Arbeitsplatz, Stationen ihrer Jugend oder ihres vorherigen Lebens.

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Bilder sind etas Dauerhaftes und nicht nur ein kurzer Moment. Man kann sie länger betrachten. Eventuell ein Flackern in den Augen der Dementen ausmachen…
Beim Fotografieren hatten wir alle Spass. Einige kokettierten, andere lachten vor Freude oder setzen sich gekonnt in Pose.

Auch bei den Angehörigen kam die Aktion gut an. Wer geht schon in ein Fotostudio und lässt Erinnerungsfotos von den Betroffenen machen? In der Demenzgruppe konnten wir fast spielerisch, mit einfachsten Mitteln, Aufnahmen machen – gegen das Vergessen in jeder Hinsicht!

Das Projekt 3.0 – Zwei Fotografen aus Hameln

Fotografen haben Ziele, der Eine weniger – der Andere mehr. Ziele die man sich einfach vornimmt und dann kurzfristig umsetzt oder geplante Aufgaben, die meistens etwas länger dauern.

Unser Projekt 3.0, so der Arbeitstitel, dauert wohl etwas länger. Und mit unser, sind Christian Manthey und ich gemeint.
Also wir haben uns richtig was vorgenommen und nicht nur das, wir haben auch schon begonnen damit! Vor gut einem Jahr haben wir uns zufällig bei einem night-walk getroffen und uns auf Anhieb verstanden. Im Laufe der Nacht wurde in Gesprächen eigentlich schon der Grundstein für dieses Projekt gelegt. Es sollte aber fast 12 Monate dauern, bis wir diese Gedanken  in Taten umgesetzt haben.

 

Abend-Nacht-Frühmorgens-Fotoprojekt

Nein, mit dem Projekt hat das nichts zu tun. 😉
Es ist auf besagtem night-walk entstanden…

Wir fotografieren das selbe Umfeld, aber nicht die selben Motive. OK es kommt natürlich vor, das das Motiv sich ähnelt. Aber jeder hat seinen eigenen Blickwinkel und Intension in diesen Momenten. Ganz am Schluss werden wir unsere Strecken im Geiste noch einmal durchgehen und dabei die Fotos sichten. Schon jetzt fallen Kommentare wie: „Das Detail habe ich ja gar nicht gesehen“ oder „Da passt der Lichtfall ja optimal“.

In den nächsten Wochen und Monaten wird noch so einiges an „Arbeit“ auf uns zukommen. Sichtweisen ändern sich oder werden korrigiert, das Wetter muss mitspielen und wir Beide müssen uns terminlich abstimmen. Soviel sei verraten: Es wird ein Abend-Nacht-Frühmorgens-Fotoprojekt in Hameln.

Demnächst mehr. Versprochen!

Pilze im Klütwald

Es ist Herbst und die Pilze schiessen aus dem Boden. Also ab auf den Hamelner Hausberg und in den Klütwald. Wenn dann auch noch die Herbstsonne passend durch die Bäume scheint, legt man sich doch gerne mal auf den Waldboden. Da ich von Pilzen soviel Ahnung habe wie ein Schwein vom Klettern, fotografiere ich sie nur. Was auf den Teller kommt, besorge ich mir lieber vom Hamelner Wochenmarkt. Sicher ist sicher! 😉

Pilz 3 Weserbergland

Pilz 2 Weserbergland Pilz1 Weserbergland

 

 

 

 

 

Ach ja… Falls jemand die Pilzarten bestimmen kann, gerne Nachricht an mich. Wäre ja schon interessant zu wissen, ob sie geniessbar waren oder eher nicht.

Hannoversches Straßenbahn-Museum

Das Hannoversche Straßenbahn-Museum liegt südöstlich von Hannover in Wehmingen, einem Ortsteil der Stadt Sehnde, auf dem ehemaligen Bergwerksgelände Hohenfels am Hang des Roten Berges. Ab 1897 bis 1901 wurde hier im Kalibergwerk, der schließlich 600m tiefe Förderschacht, abgeteuft (Tagebau) und ab 1902 mit der Förderung (Untertage) begonnen. Das geförderte Salzgestein wurde vor Ort zerkleinert, verpackt und über einen 6 km langen Eisenbahnanschluß abtransportiert. Bereits in den 1920er Jahren war das Bergwerk nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und wurde eingemottet.

1973 kamen die ersten Straßenbahnen auf das Bergwerksgelände, zunächst war Hohenfels aber nur ein Ausweichquartier. 1974 wurde das ehemalige Kalibergwerk Sitz des Deutschen Straßenbahn-Museums, 1987 des Hannoverschen Straßenbahn-Museums. Wir nutzten die ehemaligen Hallen im südlichen Gelände als Lager und Abstellhallen, im ehemaligen Kesselhaus und im Lokschuppen sind unsere Werkstätten untergebracht. Die vorhandenen Gleisanlagen haben wir in Eigenleistung nahezu vollständig elektrifiziert und im Süden zu einer Schleife vervollständigt. 1991/1992 und 2006 wurden von uns im Ausstellungsbereich neue Hallen zur Präsentation und Abstellung unserer Museums- und Betriebsfahrzeuge errichtet.

Mehr Infos über Öffnungszeiten, Preise und Veranstaltungen findet ihr unter Hannoversche Straßenbahn-Museum

Text: HSM

Helgoland per Feuerschiff

Ende September ging es mit dem Feuerschiff ELBE 1 von Cuxhaven nach Helgoland rüber. Traumhaftes Wetter und eine nette Crew machten diesen Ausflug zu einem „Entschleunigen“ der besondern Art.

An Bord des Museumsschiffs ELBE 1 (oder wie es richtig heissen müsste: Bürgermeister O´Swald II) ging es morgens bei Sonnenaufgang vom Liegeplatz Alte Liebe los. Kaffee und Brötchen waren passend fertig, Wetter war gut, Wind mässig. Während der gut 5-stündigen Überfahrt stand die Mannschaft überall Rede und Antwort. Vom Maschinenraum über die Kombüse bis zur Brücke, alles war erlebbar.