Mit 50mm übern Weihnachtsmarkt

Auf Weihnachtsmärkten lassen sich immer wieder schöne Stimmungen einfangen. Also Fototasche oder -rucksack gepackt, evtl. das Stativ mit dabei und dann gehts los.

Oder auch nicht. Warum nicht einmal ganz bewusst sich nur die 50mm Festbrennweite schnappen und asketisch nur noch die Kamera. Ok… Ersatzakkus und Speicherkarten sind obligatorisch.

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Schnell merkt man, dass sich die Konzentration auf die Motive oder der Standpunkt des Fotografen sich auf so einer Veranstaltung verschieben. Bei einer Brennweite von f1,8 bis 2,2 kann man bei 1/60sec. auch noch ruhig aus der Hand schiessen.
So sind auch alle Bilder vom Hamelner Weihnachtsmarkt 2014 entstanden.

 

 

Foto-Contest von Hamelns schönste Bilder, Meyer’s Wein & Meer und photo n more

Gewinnt 3 x 1 Poster mit eurem Motiv!

In Kooperation mit der Facebook Gruppe Hamelns schönste Bilder und Meyer’s Wein & Meer veranstalten wir einen Fotocontest.
Thema: Motive  vom und mit dem Stand von Meyer’s Wein & Meer auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt 2014.

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Eure Mühe kann sich auszahlen, zu gewinnen gibt es:

1. Preis: 1 Poster von Saal 50 x 75 cm, Perlmut(!) (Gesamtwert 22,40 €)
2. Preis: 1 Poster von Saal 50 x 75 cm, Matt oder Glanz (Gesamtwert 16,90 €)
3. Preis: 1 Poster von Saal 40 x 60 cm, Matt oder Glanz (Gesamtwert 11,90 €)

Nähere Infos in der Facebookgruppe Hamelns schönste Bilder!

 

 

2. Blick

Was für ein schöner Herbsttag am 23. November. Manchmal entdeckt man erst auf den 2. Blick Dinge im Wald.

Um das Kloster in Bad Gandersheim gab es so viele Büsten, Skulpturen und Figuren in dem Klostergarten und dem gesamten Umfeld, dass man wirklich zweimal… dreimal hinschauen musste, um alles zu entdecken. Und ich bin mir sicher, wir haben nur die Hälfte gesehen.

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Auf jeden Fall lohnt es sich durch diese Anlagen zu streifen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen…

 

 

 

 

Moderne Lichter

Es erstaunt mich immer wieder, welche Auswirkungen die neuen Lichtquellen haben. Sind bei den LED-Beleuchtungen kaum noch Lichtsterne in der Nachtfotografie sichtbar, habe ich hier ein ganz anderes Exemplar erwischt…

 

 

Die Sertürner Villa

Der Name „Sertürner-Villa“ stammt von Dr. Sertürner, der von 1883 bis 1885 als Inhaber der prunkvollen Immobilie eingetragen war.

 

Friedrich Wilhelm Adam Sertürner (* 19. Juni 1783 in Neuhaus; † 20. Februar 1841 in Hameln) war ein deutscher Apotheker und Entdecker des Morphins.

Sertürner wurde 1783 im Residenzort Neuhaus im Fürstbistum Paderborn als Sohn des im Dienst des Fürstbischofs stehenden Landvermessers und Architekten Josephus Simon Sertürner und der Maria Theresia Brockmann geboren. Sein Vater starb als er 15 Jahre alt war und hinterliess die Familie mittellos, so dass Sertürner seine Absicht aufgeben musste in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. 1799 begann er eine Apothekerlehre in Paderborn beim Hofapotheker Franz Anton Cramer mit dem Gehilfenexamen 1803.

Um 1803/1804 gelang es ihm noch in seiner Zeit als Apothekergehilfe des in Paderborn, Morphin aus der Droge Opium des Schlafmohns zu isolieren, wobei der Großteil der Experimente 1804 erfolgte. Er nannte das von ihm gefundene Alkaloid nach Morpheus, dem griechischen Gott des Traumes, da es Schlaf verursachte. Er untersuchte die Wirkung dieses Stoffes in den folgenden Jahren zunächst an Hunden und an Mäusen. 1806 erfolgte eine erste Veröffentlichung darüber im Journal der Pharmacie von Trommsdorff. Die Entdeckung fand aber keine große Aufmerksamkeit und erst mit der zweiten Publikation 1817 in den bekannteren Annalen der Physik erreichte er allgemeine Anerkennung, insbesondere nachdem Joseph Louis Gay-Lussac im selben Jahr die Übersetzung ins Französische veranlasste (Frankreich war damals noch die führende Nation in der Chemie)[1]. Dabei berichtete er auch über einen Selbstversuch an sich und drei Freunden, wobei die Dosis am Ende so hoch war, dass sie nur mit einem Brechmittel dem Tod entgingen. Neben Morphin isolierte er auch als Erster Mekonsäure aus Opium.

Über Frankreich fand er auch in Deutschland Anerkennung und promovierte mit der Arbeit über Morphin 1817 in Jena in absentia. Er wurde Mitglied vieler wissenschaftlicher Gesellschaften und 1841 Ehrenmitglied des norddeutschen Apothekervereins.

Die Entdeckung des Morphins war insofern auch ein Umbruch in den damaligen Vorstellungen, als es erstmals ein alkalischer pflanzlicher Wirkstoff war – Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der Alkaloide (der Name wurde 1819 vom Apotheker in Halle Carl Friedrich Wilhelm Meißner vergeben). Davor nahm man stets an, die pflanzlichen Wirkstoffe lägen nur als Säuren vor und andere Chemiker, die vorher die Wirkstoffe des Opiums untersuchten (Antoine Baumé, Charles Derosne in Frankreich fanden z.B. Narkotin im Opium) entging so die Entdeckung des Morphins.

1821 erwarb Sertürner, als Nachfolger von Johann Friedrich Westrumb, die Rats-Apotheke in Hameln. Hier arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 1841. Er blieb wissenschaftlich aktiv, veröffentlichte Chemiebücher und in einer von ihm gegründeten wissenschaftlichen Zeitschrift. Sertürner entwickelte auch eine Theorie der Cholera, die aber zu seinen Lebzeiten unbeachtet blieb.
Quelle: Wikipedia