Olympia-Logo 2020 zum Schnapperpreis!

Milliardenumsatz für Peanuts

Fotografen & Grafiker sind die Fragen aus dem Freundes- & Bekanntenkreis ja schon gewohnt:

  • Kannste nicht mal just nen geiles Bewerbungsfoto machen. Nur so 2-3 abdrücken…
  • Dein Foto vom Sonnenuntergang können wir bestimmt für unsere Klowerbung nehmen, ist doch auch Werbung für dich…
  • Kannste nicht mal ’ne Logoidee kurz aufscribblen, den Rest machen wir in WORD…

Was sich aber das japanische Organisationskommitee zur Olypiade nun leistet (oder halt auch nicht), schlägt dem Fass den Boden aus.
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Nachdem Ihr eigenes Logo mit einer Plagiatsklage des Designers für eine belgische Theatergruppe Erfolg hatte, knickten die Japaner ein und riefen auf die Schnelle einen Wettbewerb aus.
1 Million für das neue Logo! Ok… Im Kleingedruckten stand dann was von Yen. Umgerechnet 8.000 US$ oder halt 7.261,1758* €. Logenplatz zur Eröffnungsfeier gibt es auch noch dazu. Das wars.
Wie das wars? Und wenn Eurocard, Coca Cola und weiss der Teufel mit dem Logo wirbt? Tja… auf Deutsch: Arschkarte!
Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen:

Wie in den angegebenen „Wichtige Punkte in Bezug auf die Gestaltung der Tokyo 2020 Spiele Embleme,“ die Anmeldung der Gewinner wird benötigt, um alle Rechte entschädigungslos zu übertragen. Wenn der Siegerbeitrag für kommerzielle Zwecke verwendet wird, wird der Name des Gestalters nicht öffentlich gemacht werden, und der Antragsteller ist nicht berechtigt, die Lizenzgebühren zu empfangen.

Da werde ich mich doch gleich mal hinsetzen und anfangen zu entwerfen, jeden Entwurf in den Papierkorb schmeissen und mich genüsslich zurücklehnen. Habe ich mehr davon, als evtl. mein Logo demnächst auf einer unzahl von Produkten zu entdecken und mich in den Allerwertesten zu beissen. Weil ich weiss: DIE verdienen damit Millionen!

*Stand 25.10.2015

Herbstfarben

Auch wenn man genau weiss, bald steht der Winter vor der Tür, so hat der Herbst doch immer seinen Reiz.

Vor Ort…

Für Fotografen eine Herausforderung: Mischlicht.
Von oben HQI-TS-Strahler und Halogenbeleuchtung, von den Warenpräsentern LED’s und dazu noch verschiedene Farbtemperaturen und Filter.
Da hilft nur eines: „Überblitzen“. Nicht im herkömmlichen Sinne von zuviel Power, sondern möglichst die umgebenen Lichtquellen egalisieren oder gar zu eliminieren. Da es keine Patentrezepte gibt, lautet die Devise: Probieren & korrigieren.

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