Kleine Fluchten auf die Insel Harriersand vor’m Alltag

Bei dem Begriff Insel fallen uns meistens gleich Begriffe wie Sylt, Norderney, Mallorca und weitere im Meer ein. Es gibt aber auch Inseln in Seen und Flüssen.

Zu meiner Lieblingsinsel in einem Fluss gehört Harriersand. Sie liegt in der Oberweser, also kurz bevor diese in die Nordsee mündet. Diese Inseln in der Weser werden Werder genannt.

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Am Strand mit Anleger zur Fähre

Eigentlich keine wirkliche Insel, da mit dem Festland in irgendeiner Weise verbunden, ist man schnell auf ihnen. Bei Harrierand führt eine Brücke über einen Nebenarm der Weser auf das Eiland.
Fährt man auf der Nebenstrecke von Bremen nach Bremerhaven immer am Deich längs, muss man aufpassen, wann es links abgeht. Ein kleines, unscheinbares Schild kündigt den Weg an. Vorbei an Schafen und Bauernhöfen geht es dann am alten Sportboothafen auf den eigentlichen Werder. Gut 12 Kilometer lang und ca. 300 Meter breit ist das Fleckchen Erde, und es leben dort ca. 90 Menschen auf der längsten Flussinsel Europas permanent. Gut 15 Ferienunterkünfte, vom Urlaub auf dem Bauernhof, einem Campingplatz bis zum Ferienhaus, lassen die Population temporär sprunghaft ansteigen.

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 Wer also etwas Ruhe sucht, trotzdem nicht wirklich weit ab vom „Schuss“ sein möchte, für den ist Harriersand ein idealer Platz. Und die Natur drumherum ist einfach fast einmalig. Schaut es euch mal an!

Magische AugenBlicke – Ausstellung

Dies ist der Titel unserer ersten Ausstellung. Sie findet vom 01. bis 31. Juli 2017 im Kultur- und Kreativzentrum Fischkai 57 im Fischereihafen von Bremerhaven statt. Dort zeigen 11 Fotografen ihre Interpretation des Themas „Magische AugenBlicke“. In diesem Fall geht es nicht um die möglichst kurze Zeiteinheit eines Augenblicks, sondern um die Magie eines Augen-Blick, wenn sich 2 Menschen in die Augen schauen oder ein Fotograf mit seinem Motiv eins wird. Diesem Moment der Konzentration – den AugenBlick – wohnt ein hohes Maß an Magie inne. Diese Augen-Blicke mit den Motiven aus der UnterweserRegion von Bremen bis Cuxhaven zu zeigen, ist Ziel unserer Ausstellung.

Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 12:30 bis 19:00 geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das ebenfalls dort beheimatete Grete’s Cafe am Kai lädt anschließend zu einer gemütlichen Kaffeerunde ein, bei der das Gesehene noch noch einmal diskutiert werden kann.

360° Panorama Hamelner Münster

Das Münster St. Bonifatius von innen fotografiert

Eine Eigenkirche des Grafenpaar Bernhard und Christina von Engern und Ohsen aus dem Jahr um 800 bildet den Grundstock des Gotteshauses. Die Krypta soll aus dieser Zeit stammen. 1826 durch den Tod Beider als Nebenkloster an die benediktinische Reichsabtei Fulda gefallen, mit Reliquien des Gründers Bonifatius ausgestattet, erhielt das Münster um 1300 dann seinen Namen. Mehr bei Wikipedia…

Mit gedrückter Maustaste und/oder Mausrad kann man sich auch im Raum bewegen. 😉

Mystica Hamelon zum 5. Mal

Für Fotografen ein lohnendes, buntes Spektakel in Hameln

Es begab sich zu der Zeit Anno 12hundert schlag mich tot, da zog der Rattenfänger mit den Kindern aus Hameln. Falsch. Noch mal…

Es war im Jahr 2014, da wurde in Hameln die Mystica Hamelon ausgerufen. Richtig! Und da die Stadt nicht gerade so wirklich entscheidungsfreudig ist, legte man sich auch nicht auf Mittelaltermarkt, Spektakulum oder Altstadtfest fest, sondern nannte es so wie es heisst. Und das wiederum muss ja nicht zwangsläufig heissen, dass es eine ideenlose Veranstaltung ist.

Am Hochzeitshaus

Blick in die Osterstrasse

Die vielen Besucher zeugen eher von Interesse, Spass und Freude. Die Aussteller und Akteure scheinen auch ganz zufrieden zu sein, sonst wären einige nicht seit Anbeginn dabei.

Man trifft Bekannte, kommt mit Fremden ins Gespräch. Auf meinem kurzen Gang über die Mystica (ich hatte Besuch aus Bremen und es war ein „Muss“), trafen wir viele fremde Sprachen: Schwäbsch, BadeWürdebärgisch und Säxsch. OK…. die Japaner, Dänen oder Spanier will ich gar nicht erwähnen. Aber die waren auch da.

Ein Feenwesen in der Bäckerstrasse

Und da eine Mystica ohne Fabel- und  Feenwesen keine ist, liefen dort auch einige -hoch über einem- durch das Publikum.