Iceberg Effusion und Zino Davidoff in Szene gesetzt

Parfüm  für echte Fotografenmänner

Duftwässerchen werden in der Werbung und in Shops eigentlich immer freigestellt fotografiert. Ziel ist da natürlich der Wiedererkennungswert der Ware. Warum nicht einmal anders? Passend zu den Duftnoten mit Hintergrund.

Einmal etwas Frisches.
Kopfnote:
Grapefruit, Limette, Apfel, Anis, schwarzer Pfeffer
Herznote:
weiße Freesie, Rose, Orangenblüte
Basisnote:
Zeder, Patchouli, Sandelholz, Lakritze, Moschus
Amber, Patchouli, Sandelholz, Tonkabohne, Vanille, Zeder

 

Und einmal Würzig & Holzig.
Kopfnote:
Bergamotte, Lavendel, Muskatellersalbei, Rosenholz
Herznote:
Rosengeranie, Jasmin, Maiglöckchen, Rose
Basisnote:
Amber, Patchouli, Sandelholz, Tonkabohne, Vanille, Zeder

 

Der Bildaufbau ist so was von einfach: 
Man nehme ein tablet (egal ob iOS oder Android 😉 ), stelle die Parfümflaschen dort darauf. Im Hintergrund ist ein Bild auf einem Notebook-Monitor zu sehen. Halt passend in den Farben, die zu dem Duft passen. Seitlich einfach die Flakons mit einer LED-Taschenlampe anstrahlen. Kamera auf ein Stativ und per Fernauslöser etwas länger bei kleiner Blende belichten.

In der Nachbearbeitung lediglich den Weißabgleich korrigiert und eine dunkele Vignettierung drumherum. Evtl. mit dem Nachbelichterwerkzeug manche Bereiche noch etwas „verdunkeln. Fertig!

Selfies mit DSLR, Stativ und Fernauslöser

Gleichzeitig vor und hinter der Kamera stehen – Eine Herausforderung!

Selfies oder Selbstportraits sind keine Erfindung seit es Smartphones gibt. Schon Mitte 1839 mit der Erfindung des Vorläufers der heutigen Fotografie, der Daguerreotypie – nach seinem Erfinders Louis Daguerre benannt, gab es das erste Selfie. An wem sollte er besser die Kamera ausprobieren, als an sich selbst? 

Später als die Kameras kompakter und die Belichtungsplatten empfindlicher wurden, fanden auch Reiche und Künstler Gefallen an der Selbstdarstellung. Zwar waren immer noch lange Belichtungszeiten und damit verbunden Stillhalten gefragt, aber das hielt auch den damaligen Teenager (und somit erstes IT-GIRL lange vor Facebook & Co.) 1914 nicht ab, für zahlreiche Selfies zu posieren.

Beispiele aus den Anfängen der Selfies:

Was sollte man bei Selfies mit der DSLR beachten?

Erst einmal ist der Aufwand höher als Fotos mit Smartphone geknipst. Handyfotos zeichnen sich halt durch die Spontanität und den, meist sichtbaren, langen Arm aus.

  • Die Kamera sollte eine festen Stand haben (ggf. Stativ)
  • Ein vernünftiger Fernauslöser. Kurze Distanzen können per kabelgebundene, Weite mit Funk-Auslöser überbrückt werden.
  • Autofokus ist am Anfang geeigneter, manuelle Fokussierung etwas für Geübte. 
  • Spotmessung erfordert einen genaueren Standort, Mehrfeldmessung ist da variabler.
  • Kleine Blendenzahlen erfordern genaueres „Auf den Punkt Fokussieren“.

Morgens im Bad und noch nicht wirklich wach…

Macht einfach ein oder zwei Probeschüsse und korrigiert bei Bedarf eure Kameraeinstellungen.
Und dann schießt lieber zig Fotos mehr, der Ausschuss wird wahrscheinlich höher sein als ihr denkt.

 

Photoshopaktionen Partikel und Sandsturm

Es gibt ja eine Menge Photoshopaktionen, die dem User das Leben leicher machen. Seit Photoshop CS6 bzw. CC lassen sich auch eigene Scripte einbinden. Was sind die Unterschiede von Aktion und Script? Vereinfacht erklärt: Eine Aktion ist eine abgespeicherte Arbeitsreihenfolge mit festen Werten. Also immer die selbe Bildgröße, Schärfung, Maske oder Farbeinstellung.
Bei einem Script können über Dialoge die jeweiligen Vorgaben jedesmal angepasst werden. Im Grunde genommen eine Aktion, die an den jeweiligen Stellen stoppt und dem Benutzer zur Handlung auffordert.

Kleinere Aktionen haben bestimmt die meisten Nutzer schon aufgezeichnet. Wer bei Facebokk z.B Fotos hochlädt, der wird sich Kantenlänge, Nachschärfen und Sonstiges wohl einmal erstellen und immer wieder abrufen.

Professionelle Photoshopaktionen

Bei komplexen Aktionen oder daraus resultierenden Effekten lohnt es sich kaum, eigene Arbeitsabläufe zu erstellen. Wer hat schon die Zeit, Lust und vor allem die Kenntnisse über zig Ebenen, Masken und Einstellungen die Schritte in einem Ablauf zu speichern?
Im Internet gibt es genug Seiten, die mehr oder minder gute Aktionen zur Verfügung stellen. Oftmals veraltet, so dass sie das Potential der CreativeCloud-Versionen nicht ausnutzen. Oder mit mangelhaften Tutorials. Meine Empfehlung, aus eigener Erfahrung, ist der Envato Market.* Auf deren Seiten gibt es nicht nur Downloads für Adobe, sondern auch für WordPress Themes und plug-in’s, Stockfotos, zig Vorlagen für Logos, 3-D, Illustrationen und ’ne Menge mehr.

Startseite von Envato Market

Die Seite ist Englischsprachig, was dem Ganzen aber kein Abbruch tun sollte. Die Preise sind sehr human gehalten. Schon für ein paar Dollar gibt es dort die schönsten Sachen. Teilweise inkl. kostenloser updates und einmal registriert erhaltet ihr die Monthly Freebies für lau.

Die Produkte sind sehr ausführlich beschrieben, Kontakt zu den Erstellern bei Problemen fast immer möglich.
An dieser Stelle aber auch einen Hinweis: Oft laufen Aktionen und Scripte nur auf der englischen Version von Photoshop & Co. Bei Fragen zum temporären Umstellen, kurze Mail an mich. 😉

Beispiele  der Aktionen Partikel und Sandsturm

Auf der Trailstrecke im Süntel – Sandsturm

Frauenfußball HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern – Partikel I

Frauenfußball HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern – Partikel II

Am Ende der Aktionen hat man hinterher zwischen ca. 40 und 70 Ebenen, welche einzeln bearbeitet werden können. Da jedes Bild vom Motiv her unterschiedlich ist, empfielt sich dieses auch. Nur so erhält man vernünftige Ergebnisse. Im Umkehrschluss heisst das… Ohne Grundkenntnisse in Photoshop ist man hier fehl am Platz.

*Bei Kauf von Envatoprodukten erhalte ich Gutschriftspunkte.

Höxter bei Nacht

Kurzer stop-over in Höxter zu später Stunde. Erst die Kamera gezückt und dann noch lecker Essen gegangen. Wie in so vielen kleinen und mittleren Städten im Weserbergland war an diesem Abend nicht gerade viel los. Das Licht hatten sie zwar angelassen, waren aber fast alle schon zu Hause auf dem Sofa.

Höxter Impressionen

 

Tagsüber hat die Stadt einiges zu bieten:
Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur ist von Fachwerkhäusern geprägt, unter denen sich einige Beispiele für den Stil der Weserrenaissance befinden. Besonders hervorzuheben sind die St.-Kiliani-Kirche aus den Jahren um 1100, das Wahrzeichen der Hansestadt Höxter, die Marienkirche von 1283, der früheste gotische Bau in Westfalen und bis 1804 Teil eines Minoritenklosters, das Küsterhaus von 1565, das Adam-und-Eva-Haus von 1571 in der Stummrigestraße, das 1613 ebenfalls im Stil der Weserrenaissance erbaute Rathaus Höxter sowie die alte Dechanei von 1561 auf dem Marktplatz; dort sind über 60 geschnitzte Halbrosetten zu bewundern, die sich alle voneinander unterscheiden. Die Dechanei war ein Adelssitz der Familie von Amelunxen.
Am Rande von Höxter liegt das Kloster Corvey unmittelbar an der Weser.

Frauenfussball in der Oberliga

Mal am Wochenende etwas Sport geknipst. Nix wildes wie dieses Red Bull Gefliege am Lausitzring am Wochenende, sondern ganz bodenständig mal bei den Mädels in der Oberliga vorbeigeschaut und Frauenfussball verfolgt bzw. geknipst. Vielleicht inspiriert durch das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft am Samstag gegen Slowenien oder doch eher durch die mitspielende Lara, die mir Modell stand? Wer weiss….

 

Der Saisonstart war nicht nicht ganz so prickelnd, ähnlich wie bei den Bayern-Kerls, halt nur nen Mittelplatz in der Tabelle. Aber da steckt in den jungen Damen noch eine Menge Potential. Alleine der Spass und Wille der Spielerinnen, die nebenbei noch zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren, ist es Wert sie sich im Spiel anzuschauen und zu unterstützen. Eine Steffi Jones hat ja auch einmal so angefangen.