Selfies mit DSLR, Stativ und Fernauslöser

Gleichzeitig vor und hinter der Kamera stehen – Eine Herausforderung!

Selfies oder Selbstportraits sind keine Erfindung seit es Smartphones gibt. Schon Mitte 1839 mit der Erfindung des Vorläufers der heutigen Fotografie, der Daguerreotypie – nach seinem Erfinders Louis Daguerre benannt, gab es das erste Selfie. An wem sollte er besser die Kamera ausprobieren, als an sich selbst? 

Später als die Kameras kompakter und die Belichtungsplatten empfindlicher wurden, fanden auch Reiche und Künstler Gefallen an der Selbstdarstellung. Zwar waren immer noch lange Belichtungszeiten und damit verbunden Stillhalten gefragt, aber das hielt auch den damaligen Teenager (und somit erstes IT-GIRL lange vor Facebook & Co.) 1914 nicht ab, für zahlreiche Selfies zu posieren.

Beispiele aus den Anfängen der Selfies:

Was sollte man bei Selfies mit der DSLR beachten?

Erst einmal ist der Aufwand höher als Fotos mit Smartphone geknipst. Handyfotos zeichnen sich halt durch die Spontanität und den, meist sichtbaren, langen Arm aus.

  • Die Kamera sollte eine festen Stand haben (ggf. Stativ)
  • Ein vernünftiger Fernauslöser. Kurze Distanzen können per kabelgebundene, Weite mit Funk-Auslöser überbrückt werden.
  • Autofokus ist am Anfang geeigneter, manuelle Fokussierung etwas für Geübte. 
  • Spotmessung erfordert einen genaueren Standort, Mehrfeldmessung ist da variabler.
  • Kleine Blendenzahlen erfordern genaueres „Auf den Punkt Fokussieren“.

Morgens im Bad und noch nicht wirklich wach…

Macht einfach ein oder zwei Probeschüsse und korrigiert bei Bedarf eure Kameraeinstellungen.
Und dann schießt lieber zig Fotos mehr, der Ausschuss wird wahrscheinlich höher sein als ihr denkt.