Frauenfussball in der Oberliga

Mal am Wochenende etwas Sport geknipst. Nix wildes wie dieses Red Bull Gefliege am Lausitzring am Wochenende, sondern ganz bodenständig mal bei den Mädels in der Oberliga vorbeigeschaut und Frauenfussball verfolgt bzw. geknipst. Vielleicht inspiriert durch das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft am Samstag gegen Slowenien oder doch eher durch die mitspielende Lara, die mir Modell stand? Wer weiss….

 

Der Saisonstart war nicht nicht ganz so prickelnd, ähnlich wie bei den Bayern-Kerls, halt nur nen Mittelplatz in der Tabelle. Aber da steckt in den jungen Damen noch eine Menge Potential. Alleine der Spass und Wille der Spielerinnen, die nebenbei noch zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren, ist es Wert sie sich im Spiel anzuschauen und zu unterstützen. Eine Steffi Jones hat ja auch einmal so angefangen.

Tischbesen im Focus

Das Buch „Ein Tischbesen bleibt selten allein“

 

Was macht man mit über 800 Tischbesen (auch Tischkehrer, Tischkehrset, Tischbürste, Tischfeger, Tischbesle, Tafelschippe, Tafelbürste, Tafelfeger, Kehrschippchen, Kehrtatlan und nicht zuletzt Dreckschippe genannt), die über zig Jahre gesammelt wurden? Ein Buch darüber schreiben und mit Fotos dokumentieren.

In akribischer Kleinarbeit hat Heide Götz alles über ihre Sammelleidenschaft aufgeschrieben. Von der Begegnung mit dem ersten Tischbesen über ihre bisherigen Ausstellungen in Gütersloh und Meran/Italien bis zur detaillierten Zuordnung nach Herkunft und Materialien. Ferner ist ein einzigartiges Nachschlagewerk nach Herstellern und deren Firmenzeichen und den Punzen/Stempel entstanden.

Produktfotografie bei Tischbesen

 

Da ca. 600 Besen in die engere Auswahl kamen, 417 Fotos wurden schliesslich verwendet, hiess es erst einmal: 600x das Set einrichten und ausleuchten. Bei durchschnittlich 4 Bildern pro Aufbau waren es also rund 2400 Shoots.

Eine kleine Herausforderung waren die unteschiedlichen Materialien und der Zustand des jeweiligen Kehrblechs bzw. -besens. Es sollte alles so authentisch wie möglich wirken. Einige Exponaten hatten ja schon etliche Jahre und Jahrzehnte auf dem Buckel und waren im Einsatz. Aus diesem Grund gab es kaum oder keine Nachbearbeitung der Fotos. Lediglich die Ausschnitte wurden festgelegt.

Vorschau zum Buch:

 

Das Buch wird voraussichtlich Mitte Dezember 2017 als Hardcover mit Fadenheftung erscheinen. Es umfasst 89 Seiten mit ca. 417 Abbildungen und ist im Format 21 cm x 21 cm.
Bei Interesse können Sie sich gerne an photo n more per email wenden.

Nachtrag vom 19. September

Heute sind die Musterbücher eingetroffen und wurden unter die Lupe genommen. Zur Auswahl standen einmal die Ausführung in der Glanz- und einmal in der Mattversion.
Da unser Anspruch ein optimales Werk herauszugeben sehr hoch ist, werden noch einige Bilder überarbeitet und Texte redigiert.

Buch Ein Tischbesen bleibt selten allein

Die ersten Muster des Buches sind eingetroffen

Ferner haben wir noch einen Link zur Ausstellung im Stadtmuseum Gütersloh in der Zeitung „Die Glocke“ gefunden:
Online Meldung in der „Glocke“

Bilder einer Ausstellung* – Kloster Möllenbeck

Im Winterrefektorium des Klosters Möllenbeck bei Rinteln läuft jeweils an den Wochenenden 19./20. und 26./27. August von 11:00 – 18:00 Uhr die Ausstellung Facetten der Fotografie.

Vom Eingangsbereich der Blick nach rechts

9 Austeller-innen präsentieren dort ihre Fotografien unterschiedlichster Ausrichtung. Von Floral über Makro und Naturfotografie bis zu Architektur und Portrait/People.
Die Räumlichkeiten geben den Fotos das passende Ambiente und die Ausstellen haben die passenden Rahmen beigesteuert. Ein lohnender Besuch!

 

*1874 komponierte Mudest Mussorgsky seinen Klavierzyklus “Bilder einer Ausstellung“ inspiriert durch die Gedenkausstellung seines Malerfreundes Victor Hartmann. Doch erst 50 Jahre später schafften es die musikalischen Bilder in den Konzertsaal – 1922 orchestrierte Maurice Ravel die „Bilder einer Ausstellung“ und macht sie dadurch weltberühmt.

Kleine Fluchten auf die Insel Harriersand vor’m Alltag

Bei dem Begriff Insel fallen uns meistens gleich Begriffe wie Sylt, Norderney, Mallorca und weitere im Meer ein. Es gibt aber auch Inseln in Seen und Flüssen.

Zu meiner Lieblingsinsel in einem Fluss gehört Harriersand. Sie liegt in der Oberweser, also kurz bevor diese in die Nordsee mündet. Diese Inseln in der Weser werden Werder genannt.

Harriersand2

Am Strand mit Anleger zur Fähre

Eigentlich keine wirkliche Insel, da mit dem Festland in irgendeiner Weise verbunden, ist man schnell auf ihnen. Bei Harrierand führt eine Brücke über einen Nebenarm der Weser auf das Eiland.
Fährt man auf der Nebenstrecke von Bremen nach Bremerhaven immer am Deich längs, muss man aufpassen, wann es links abgeht. Ein kleines, unscheinbares Schild kündigt den Weg an. Vorbei an Schafen und Bauernhöfen geht es dann am alten Sportboothafen auf den eigentlichen Werder. Gut 12 Kilometer lang und ca. 300 Meter breit ist das Fleckchen Erde, und es leben dort ca. 90 Menschen auf der längsten Flussinsel Europas permanent. Gut 15 Ferienunterkünfte, vom Urlaub auf dem Bauernhof, einem Campingplatz bis zum Ferienhaus, lassen die Population temporär sprunghaft ansteigen.

Harriersand 3Harriersand1

 

 Wer also etwas Ruhe sucht, trotzdem nicht wirklich weit ab vom „Schuss“ sein möchte, für den ist Harriersand ein idealer Platz. Und die Natur drumherum ist einfach fast einmalig. Schaut es euch mal an!

Mystica Hamelon zum 5. Mal

Für Fotografen ein lohnendes, buntes Spektakel in Hameln

Es begab sich zu der Zeit Anno 12hundert schlag mich tot, da zog der Rattenfänger mit den Kindern aus Hameln. Falsch. Noch mal…

Es war im Jahr 2014, da wurde in Hameln die Mystica Hamelon ausgerufen. Richtig! Und da die Stadt nicht gerade so wirklich entscheidungsfreudig ist, legte man sich auch nicht auf Mittelaltermarkt, Spektakulum oder Altstadtfest fest, sondern nannte es so wie es heisst. Und das wiederum muss ja nicht zwangsläufig heissen, dass es eine ideenlose Veranstaltung ist.

Am Hochzeitshaus

Blick in die Osterstrasse

Die vielen Besucher zeugen eher von Interesse, Spass und Freude. Die Aussteller und Akteure scheinen auch ganz zufrieden zu sein, sonst wären einige nicht seit Anbeginn dabei.

Man trifft Bekannte, kommt mit Fremden ins Gespräch. Auf meinem kurzen Gang über die Mystica (ich hatte Besuch aus Bremen und es war ein „Muss“), trafen wir viele fremde Sprachen: Schwäbsch, BadeWürdebärgisch und Säxsch. OK…. die Japaner, Dänen oder Spanier will ich gar nicht erwähnen. Aber die waren auch da.

Ein Feenwesen in der Bäckerstrasse

Und da eine Mystica ohne Fabel- und  Feenwesen keine ist, liefen dort auch einige -hoch über einem- durch das Publikum.