Der Ohrbergpark in Hameln

Im Mai besonders zu empfehlen: Die Blüte auf dem Ohrbergpark in der Nähe von Hameln. Der Ohrbergpark ist vor allem wegen seiner früh blühenden Sträucher und Gewächse bekannt. Erlebe einen 360°-Rundgang mit Blick über die Weser in Richtung Emmerthal und Grohnde. Gehe virtuell zum Anfang des Ohrbergparkes oder lass dich in der Mitte von den Blüten überraschen.

Erlebe großflächige Buschgruppen von Azaleen und Rhododendren mit Blütezeit von April bis Juni. Zu nennen sind auch Schneeglöckchenbäume, Kirschlorbeer, Robinien und Goldregen.

An Baumarten sind erwähnenswert Judasbaum, Mammutbaum, Tupelobaum, Amberbaum, Buchen, Schwedische Mehlbeere, Perückenstrauch, Essigbaum, Götterbaum, und Magnolien. An seltenen Bäumen kommen im Park Ginkgobaum, Zaubernuss, Fächer-Ahorn, Kaukasische Flügelnuss und Taubenbäume vor.

Ein kleiner Rundgang zeigt die blühenden Sträucher und Büsche am Anfang der Blüte:

 

Mit gedrückter Maustaste und/oder Mausrad kann man sich auch im Raum bewegen. 😉

Noch mehr Panoramen findet ihr unter 360° Panorama auf dieser Homepage!

Sternenfotografie im Hochmoor Mecklenbruch

Himmelskörper fazinieren

Wer kennt es nicht, Nachts unter freiem Himmel die Sterne zu geniessen. In bewohnten Gegenden sieht man schon eine Menge von Ihnen. In abgeschiedenen Gegenden ist das Erlebnis um einiges intensiver. Ohne das Fremdlicht sieht man einfach mehr. Warum dann mal nicht das Ganze auf Foto bannen? Für mich eine völlig neue Art der Fotografie.

Die Idee

In einer Facebook-Fotogruppe kam die Frage auf, wer hat Lust mal Sterne zu fotografieren? Michael Goduscheit wollte uns in die Sternenfotografie einführen. Schnell waren auch einige InteressentenInnen gefunden und genau so schnell zeigte sich das Problem. Das Wetter.
Der erste Termin wurde gecancelt, da Wolken am Himmel. Der zweite um einen Tag verschoben. Wieder waren die Wolken schuld. Dann ging es jedoch los, in der nähe von Siberborn im Solling. Genauer gesagt im Hochmoor Mecklenbruch.

Wie fotografiert man Sterne?

Ganz einfach…  Man nehme sich seine Kamera und ein möglich weitwinkeliges Objektiv. Packe das Ganze auf ein Stativ und belichtet etwas länger. Ach ja, die Umgebung sollte passen.
Natürlich gibt es auch ein paar Regeln, die man beachten sollte. Aber im Grunde genommen, wer probiert lernt. Ich habe an Hand der „Regeln“ auch verschiedene Belichtungszeiten, Blenden und ISO-Einstellungen genommen und es versucht.
Hier einmal 4 Beispiele von meiner ersten Sternenfotografie:

Denke mal, ist halbwegs gelungen. 😉

Grundsätzliche Einstellungen Sternenfotografie

  • Belichtungszeit: Faustregel bei Vollformat 500 durch Brennweite, Crop 300 durch Brennweite. Wenn ihr also ein 18mm Objektiv drauf habt, wäre es 500 : 18 = ca. max 27 Sekunden, bei Crop 300 : 18 = ca. max 18 Sekunden. Ansonsten gibt es Streifen bei den Sterne durch die Erdrotation.
  • Blende: So klein wie möglich, so groß wie nötig. Also eher ne 2er Blende als eine 4,5er.
  • ISO: was eure Kamera gut verkraftet. Lieber eher eine 3200 ISO als eine 1600.

Spielt mit diesen 3 Einstellungen herum! Schaut euch die Bilder am Computer an und entscheidet selber für das nächste shooting. Und falls ihr noch nicht in RAW fotografiert, beschäftigt euch damit. In der Nachbearbeitung lassen sich dort eine Menge aus deinem Bild herausholen.

 

Regionales auf dem Hamelner Wochenmarkt

Frische & Qualität in lockerer Atmosphäre

Rund 70 Verkaufsstände findet man Mittwochs und Samstags auf dem  Wochenmarkt Hameln. Ob Fisch und Fleisch, Obst und Gemüse, Brot und Brötchen, Käse und Wurst, Blumen und Pflanzen, die leckere Bratwurst aus der Hand oder den Kaffee im Stehen. Es ist für Jeden etwas dabei.

Ich schlender, wenn ich in Hameln bin, jeden Samstag über den Wochenmarkt. Man trifft sich zu oben erwähntem Kaffee und vielleicht einem Stück Kuchen.
Und gibt es Besseres als regional erzeugte Lebensmittel, bei denen erkennbar ist wo sie herkommen und wer dahinter steht?

 

 

Wätjens Park in Bremen-Nord

Ein Kleinod der Bau- und Gartenkunst in Blumenthal

Der Kaufmann und Reeder Diedrich Heinrich Wätjen kaufte 1830 das erste Grundstück um für sich und seine Familie einen Park und Wohnhaus zu errichten. Am Anfang noch recht bescheiden, zog es sein Sohn Christian Heinrich Wätjen vor, etwas pompöser in Erscheinung zu treten.  1858 ließ er einen schlossartigen Sommersitz im neugotischen Tudorstil erbauen.

Gedächtnismonument Wätjens Park

Hatte der Park Ende des 19. Jahrunderts seine größte Ausdehnung von ca. 50 Hektar, so war während und nach dem 1. Weltkrieg das Anwesen mehr und mehr dem Untergang geweiht. Beschlagnahme der Flotte, Verlust von Auslandsniederlassungen und Erbstreitigkeiten liessen das Imperium Wätjens auseinanderfallen.
1916 wurde die Parkanlage zwischen dem Bremer Vulkan und der Bremer Wollkämmerei als mögliche Erweiterungsfläche für die jeweiligen Betriebe aufgeteilt.

Der Park wurde für die Öffentlichkeit abgeriegelt, nach dem 2. Weltkrieg wurden einige Gebäude noch als Flüchtlingslager für die Menschen aus den Ostgebieten genutzt. Bis in die 1980er Jahre war Wätjens Park in einem Dornröschenschlaf. Einige Gebäude wurden noch abgerissen, um den Expansionsplänen der beiden Firmen Rechnung zu tragen.

 

Mit dem Konkurs vom Bremer Vulkan und der Wollkämmerei kam, auch durch das Umdenken für Ökologie, wieder Leben in das Gelände. Das Land Bremen kaufte die Fläche und errichtete, mit massiver Unterstützung des Vereins Wätjens Park, ein Naherholungsgebiet ein.

Streifzug Rinteln bei Nacht

Besuch in der Nachbarstadt

Weserbrücke bei Nacht

Ca. 15 Kilometer weserabwärts von Hameln liegt Rinteln mit seinen, in der Altstadt, sehenswerten Bauwerken.
Das erste was einem auffällt wenn man nach Rinteln aus nördlicher Richtung in die Stadt kommt, ist die bei Dunkelheit beleuchtete Weserbrücke. Seit 1927 ist sie die Überquerung der Weser, im Krieg gesprengt und wieder aufgebaut.  Die großen, spätklassizistischen Sandsteinobelisken stammen von einem Vorgängerbau aus dem Jahr 1847. Bis in die 1960er fuhr auch der Eisenbahnverkehr der Extertalbahn mitten durch die Stadt und über das Stahlgebilde.

 

Gastronomie in Rinteln lockt auch

Nach dem Fotografieren bot es sich an, in der Altstadt rund um den Marktplatz eines der gastronomischen Angebote in Anspruch zu nehmen. Nach dem ersten positiven Eindruck und gutem Essen war ich dann in der Zwischenzeit noch ein paar Mal da. In wechselnden „Kneipen“, aber immer sehr zufrieden.

Rinteln hat auch eine der wenigen Beach-Bars an der Weser. Fast unterhalb der Weserbrücke gelegen. Aber dazu im Sommer mehr…