ARTES WESERA im Schloß Hämelschenburg

Blick in den Ausstellungsraum 

Vom 29.09. bis 03.10.18 fand die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe ARTES WESERA in der Zehntscheune auf Schloß Hämelschenburg statt. Insgesamt 18 Künstler präsentierten dort Skulpturen, Gemälde und Fotografien.
In einem Ambiente, das Seinesgleichen sucht, gab der Raum genug Platz für die Präsentation der Exponate. Gerade die Skulpturen hatten genug Luft zum Atmen. Grosses Manko waren allerdings die recht labrigen Stellwände und herunterfallende Exponatbeschriftung. 

Durch die Vielzahl der Künstler/innen gab es für jeden Geschmack etwas zu sehen. Von floraler Aquarellmalerei über abstrakter Spachteltechnik bis zu kraftvollen Skulpturen aus Holz und realistischer Malerei. Fotografien, un- und bearbeitet, rundeten die Ausstellung ab.

ARTES WESERA in Hameln

Atellier und Ausstellungshaus

ARTES WESERA ist der Name einer 2010 in Hameln gegründeten, offenen Interessengemeinschaft für Kunstschaffende im Weserbergland. Die Idee ist, Künstler und Kunstschaffende zu vernetzen, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Aktionen, wie Kunstmessen und Tage des offenen Ateliers zu planen und zu veranstalten und vieles mehr… Willkommen ist bei ihnen jeder, für den Kunst weitaus mehr ist, als „nur“ ein Kunsthandwerk.

Seit Mitte 2018 hat ARTES WESERA ein neues, festes Domizil. In dem 1560 erbauten, sogenannten Bürgerhus, finden Ausstellungen, workshops und Veranstaltungen statt. Mitten in Hamelns Altstadt gelegen, ein idealer Ort um Kunst nicht als elitäre Angelegenheit zu sehen, sondern mit den Interessierten im Austausch zu stehen.

Für mehr Informationen einfach ‚mal auf die Seite von ARTES WESERA schauen.

Markus Barth: „Sagt wer?“

Soloprogramm im alten Speicher Kito, Vegesack

In seinem stand-up-Programm hinterfragt Markus Barth einfach alles. Vor allem sich selber.
Warum ist Niederländisch seine Lieblingssprache? Lag es an dem Geruch der hübschen Farbe für seine Küchentür ( De mooie kleur voor de keukendeur… ) oder anderem? Ist vielleicht Rindenmulch in der ökologischen Gartengemeinschaft daran Schuld oder gar das Erlebnis auf dem Wertstoffhof?

Mit Augenzwinkern, dem ein oder anderen Zuschauer den Spiegel vorhaltend, streift er durch die Untiefen des täglichen Lebens. Wechselt von der Ernsthaftigkeit der Probleme zur humoristischen Lösung der Selbigen.

Das Publikum ging mit, beteiligte sich auch verbal und trat auch vereinzelt durch ein gluckziges, mit Atemnot verbundenes Lachen, in Erscheinung. Markus Barth bekam sogar ein neues Lieblingswort mit auf den Weg: Vegebüddel. Dass es sich dabei nicht um einen Fege-Beutel handelt, sondern ein Vegesacker Einkaufsbehältnis ist… darüber liessen ihn die Bremen-Norder im Unklaren. Er muss ja nicht alles wissen. Sagt wer?

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Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer

Zugtaufe des gleichnamigen IC 2

Die Kooperation Fahrtziel Natur, bestehend aus Deutscher Bundesbahn, den Umweltverbänden BUND, NABU und VCD haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst umweltverträglich den Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer für Besucher zugänglich zu machen.

Mit im Boot sind auch die Ranger des Weltnaturerbes Wattenmeer  und die Gemeinden im Gebiet. Dazu gehören auch die Fährhäfen mit ihren Reedereien und deren Schiffen und natürlich die Inselverwaltungen.

Ökologisches Reisen. Geht das?

Vorab, nicht wirklich.
Auf Einladung des Fahrtziel Natur konnten wir an der Zugtaufe eines IC 2 mit dem Namen Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer teilnehmen. Und mussten gleich bei der Anreise von Hameln zum Ausgangsbahnhof Hannover feststellen, dass die Anbindung suboptimal war. Also per Auto zum Bahnhof Hannover. Der Grund lag schlicht und ergreifend an der Rückfahrt. Wäre der Sonderzug auch nur 10 Minuten später zurückgekehrt, hätten wir 2 Stunden auf den Anschluss nach Hameln warten müssen.

Im Zug hat man sich wirklich Mühe gegeben. Freundliche Mitarbeiter der DB versorgten einen mit Informationen und Kaffee nebst zweitem Frühstück.

Ein Programm, ausgearbeitet von den beteiligten Partnern, sorgten für Kurzweil. Keine einfache Bespassung, sondern echte und interessante Einsichten in das Thema.
Ein Naturpark-Ranger, also der Junge der nach dem Rechten im Park sieht und manchmal auch „dudu… “ machen muss, erklärte seine Intension und Aufgaben, Naturpark-Scouts (das sind die… die Touris führen) begeisterten mit Fachwissen über das Wattenmeer.

Was mir und meiner Begleitung am besten gefiel, waren die Junior-Scouts. Kinder, welche Gleichaltrigen -meist Stadtkindern- die Vielfalt der Region vermitteln. Etwas schüchtern, wer hält schon mit 8 Jahren einen Vortrag über Zugvögel im Watt(?), haben sie selbst und gerade uns Erwachsene verblüfft.

Die Zugtaufe

Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, wurden Reden geschwungen. Aber typisch Norddeutsch: Kurz und knapp.

Nachdem der Oberste, das war nun mal der Umweltminister des Landes NDS Olaf Lies, seine kurze Ansprache gehalten hat und die anderen Honoratioren ebso kurz kurz angebunden waren, brachte der Bürgermeister von Norddeich mit seiner Rede den short-cut schlecht hin. Seine Worte: „Alles gesagt… haut rein“.

Wattfahrt zu den Seehundbänken

Anschliessend nach der Zugtaufe hatten wir noch das Vergnügen, eine Schiffsfahrt zu den Sandbänken  zu machen.
Wieder gut organisiert, mit Freßpaket aus heimischer Region ausgestattet, ging es auf See. Wieder ganz entspannt mit vielen Infos über das Wattenmeer und einem Kapitän, der das Schiff behutsam an den Bänken vorbeischipperte und noch einen Schlenker in Richtung Norderney machte.

Auto oder Bahn?

Liebe Ökos, wenn die Anbindungen besser wären, wenn Gepäck auch von Haus zu Haus funktionieren würde. Gerne.
Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass ich mit Kind und Kegel zusammen gut 6 Gepäckstücke habe und als persönliche Ausstattung 2 Taschen , Rucksäcke oder nen Kinderwagen mithabe, wird es mehr als kritisch.

Wenn mich das Gepäck hin und zurück schon gut 150 Euro kostet und ich für den Rest im Zug kaum Platz habe, dann fahre ich mit dem Auto. Wer stellt schon seinen Fotorucksack mit gut mittlerem 4-stelligem Wert an der Gepäckablage in der Nähe der Tür ab, wenn er 10 Reihen weiter sitzt?

Als Tagesgast war es genial. Wir haben halt am Anleger Autos, berechtigterweise, gesehen, die vollgepackt waren mit dem Nötigsten für Familien mit Kindern.

Fazit:

DB und alle Beteiligten habe sich sich für diese Werbeveranstaltung viel Mühe gegeben. Danke an Julia van Riswyck und die Menschen drumherum.

realtime auf dem Pflasterfest 2018

Funky Music die begeisterte

Band realtime
realtime auf Bühne 2 vom Pflasterfest

Die Showband gab auf dem Münsterkirchhof zum Pflasterfest in Hameln ihr Bestes. Funk und Soul aus den 70er und 80er von Megabands wie Kool & the Gang, James Brown, Simply Red, Chaka Khan, George Benson, Earth Wind & Fire u.v.a. liessen die Zuschauer mitgehen. Da wurden selbst die müdesten Glieder wieder frisch!

Trotz wechselnder Besetzung merkte man die Harmonie und Spielfreude, welche den Abend zu einem Erlebnis werden liess.

Mit über 500 Gigs ist es eine sehr professionelle Liveband, welche bei der Agentur Kalbitzer Music unter Vertrag ist. Hier können auch andere Bands, Shows und Walk-Acts gebucht werden.

Architektur in Schwarz-Weiss

Drei Aussen- und zwei Innenaufnahmen, welche die Geometrie von Gebäuden in der Architekturfotografie wiederspiegeln. Zufällig sind davon 4 norddeutsche Motive aus Bremerhaven, Blumenthal und Vegesack. Dabei spielt das Baujahr kaum eine Rolle. Der Bahnhof und der Wasserturm schon etwas älter, haben für die Zeit typische Gestaltungselemente.

Weitwinkel- oder Standardobjektiv?

Beides! Wichtiger ist jedoch der Standpunkt der Kamera und der damit verbundenen Linienführung.

Als Fotograf hat man meistens viel Zeit um das Objekt in Szene zu setzen. Im Liveview kann schon erkenntbar sein, ob Linien stürzen oder verzerren.

Markthalle Vegesack

Bahnhof Hameln

 

 

 

 

Havengalerie Vegesack

Wasserturm Blumenthal

Klimahaus Bremerhaven

 

 

 

Die Auflösung

Die Innenaufnahmen wurden mit einem 24-105mm Objektiv gemacht. Aussen kam ein Sigma 14mm Diagonal Fisheye zum Einsatz.