Kameragurt der X-te?

Zugegeben… ich bin ein fauler Mensch. Und ein Materialschonender. Deshalb benutze ich einen Kameragurt mit einer Arca-Swiss kompatiblen Platte. So brauche ich nicht immer die Gurthalterung an der Kamera abschrauben und „vernudel“ somit auch das Gewinde nicht. Momentan benutze ich einen Carry Speed®, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Durch den intensiven Einsatz etwas zerschlissen, sollte ein Neuer her. Und da erinnerte ich mich an ROLLEI®.

Der ROLLEI Kameragurt Single

Der ROLLEI Kameragurt Single

Also just auf deren Homepage geklickt und einen Singlegurt gefunden. Komplettpreis 69,99 € inkl. Versand innerhalb Deutschlands (Stand Juli 2016). Da ich auch schon bei anderen Produkten von der Rolleiqualität überzeugt bin, habe ich ihn mir einfach mal bestellt.

Mal sehen, ob er mich überzeugen kann! Werde ihn ausgiebig die nächsten Tage testen und euch berichten…

Hier ein paar Infos in Wort & Bild vorab:

Rollei Profi Kameragurt Single

  • Ergonomisch geformter und luftgepolsterter Kameragurt mit einer doppelten Kamerasicherung
  • Für schwere Kamerasysteme (bis zu 15 kg)
  • Luftpolster auf der Unterseite des Schulterpads sorgen für einen angenehmen Tragekomfort
  • Fixierbarer Schnellverschluss verhindert ungewolltes Verrutschen der Kamera
  • Arca Swiss kompatible Stativ-Wechselplatte
  • Ausgezeichnet mit dem Urteil „Sehr gut“

Fotos: ©Rollei

Und nun meine persönliche Bewertung:

Der Gurt lässt sich angenehm tragen und ist sehr hochwertig und solide verarbeitet. Und das war es dann auch.
Zum Arretieren der Schnellkupplung  benötigt man etwas Übung und muss etwas schrauben. Eine halbe Drehung-Klick-Lösung wäre angenehmer. Ist vielleicht auch Gewöhnungssache…

Für mich das grösste Manko am Gurt ist die Einheit Platte mit Kugelkopf, Schnellkupplung und Feststeller wenn ein Batteriegriff montiert ist (oder Canon 1er-Modelle) und hochkant fotografiert wird. In dem Moment ist die komplette Einheit im Weg und man kann die Kamera nicht wirklich hochkant greifen, geschweige denn an die Funktionsknöpfe kommen.
Dabei schreibt Rollei: Mit dem komfortablen Tragegurt haben Sie Ihre Kamera immer blitzschnell zur Hand, denn Sie können fotografieren, ohne sie vom Gurt lösen zu müssen. In manchen Situationen kommt es auf Sekunden an, wenn plötzlich ein unwiederbringliches Motiv, beispielsweise ein Reh, auftaucht.  Hochformataufnahmen z.B. beim Konzert sind also passé!

Carry Speed hat es mit der flachen Halterung und dem versetzen Anschluss an den Gurt eine wahrlich bessere Lösung gefunden:

Der dickel Knubbel beim Rolleigurt

Der dickel „Knubbel“ beim Rolleigurt

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Carry Speed – Flache Platte mit seitl. Abgang

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So kann man bei Carry Speed auch den Batteriegriff nutzen

 

 

 

 

 

 

Für Fotografen, die im Quer- und Hochformat die Tasten und Stellräder von Kamera und Griff nutzen, ist der Gurt eigentlich nicht geeignet. Wird die Kamera ohne Batteriegriff genutzt, ist der Gurt auf jeden Fall zu empfehlen. Dann ist auch das Preis-Leistungsverhältnis mehr als gut. Und es ist typisch beste Rollei-Qualität!

Die Konsequenz für mich…   Ich werde mir den Carry Speed Kameragurt Prime FS-Pro Mark III mit Kameraplatte F2 bestellen. Er hat auch ein breites Schulterpolster, Unterarmgurt, Sicherheitsschlaufen, Arca-Swiss kompatible Wechselplatte, Schnellkonnektor und Handschlaufe.
Und im Gegensatz zu Rollei, ich habe beim Support nachgefragt, die nur komplette Gurte liefern, besteht beim Carry Speed die Möglichkeit der Ersatzteil- oder Ergänzungsbestellung.

 

 

 

 

Fotografien im würdigem Rahmen

Sind wir doch mal ehrlich: Da stecken wir zig Euros in teures Equipment, nehmen uns jede Menge Zeit für unser Hobby, machen unzählige Fotos und dann…
…versauern die Bilder auf der Festplatte oder werden in verschiedenen Foren oder im sozialen Netzwerk gepostet. Dabei hat doch jeder seine Lieblingsfotos, welche man sich auch durchaus in die Wohnung hängen würde.

fotopräsentation

Auch eine möglichkeit Fotos zu präsentieren…

Hier hätte ich für euch zwei Empfehlungen, die ich auch selber in Anspruch nehme:
Zum einen meinen „Vergrößerungslieferanten“ Saal-Digital. Hier bekommt ihr Poster auf original FUJIFILM oder KODAK Papier in den unterschiedlichsten Oberflächen. Vom normalen Matt & Glanz für alle Tage über Silk (Portraitaufnahmen) bis zu Metallic (SW/Architektur) oder Perlmut (Landschafts- oder Nachtfotografie). Wer es wirklich exklusiv haben möchte greift zu FINE ART von Hahnemühle.

Saal Kodak Metallic 50 x 70 cm

Kodak Metallic 50 x 70 cm

Auf Grund der architektonischen Glaselemente und der Schwarz-Weiss-Fotografie habe ich mich hier für Metallic-Papier entschieden.

Erwähnenswert sind auch die Wandbilder von Saal-Digital:

  • Alu-Dibond: 10 x 15 cm bis 110 x 240 cm
  • Alu-Dibond Butlerfinish®: 10 x 15 cm bis 110 x 200 cm
  • Acrylglas: 10 x 15 cm bis 50 x 100 cm
  • Hartschaumplatte: 10 x 15 cm bis 110 x 240 cm
  • GalleryPrint: 10 x 15 cm bis 100 x 200 cm
Saal Alu-Dibond Butlerfinish

Saal Alu-Dibond Butlerfinish 30 x 40 cm

Eigentlich bin ich kein Freund von Wandbildern ohne Rahmen. Aber im Eingangsbereich ist das auf Abstand gebrachte Motiv ein passender „Hingucker“. Mit der Beleuchtung springt einem das Bild förmlich an. Dabei gibt es durch die satinierte Oberfläche kaum Reflektionen und die Farben werden sehr gut dargestellt. Einziges Manko: Rein weisse Partien werden durch das Grundmaterial silber dargestellt.
Für Kunden ist es eine schöne Art und Weise, Oberflächen von Saal-Digital zu präsentieren.

Echte Profiqualität mit schneller Lieferzeit zu einem guten Preis!

 

Zum anderen den Bilderrahmer im Weserbergland und umzu schlechthin.
Roman Deppe von der Kunsthandlung Fargel versteht nicht nur sein Handwerk, sondern beweisst auch mit Beratung und einer Unmenge an Passepartous & Rahmen zu punkten.

Passepartoutanfertigung Fargel

Passepartoutanfertigung

Rahmen Kunsthandlung Fargel

Jede Menge Rahmen…

 

 

 

 

 

 

 

Des öfteren greift er auch zu außergewöhnlichen Materialien wie alte Schiffsplanken oder verwertet ein ausgedientes Fenster. Dabei spielt das zu rahmende Format eine untergeordnete Rolle. Von der Miniatur, über die Postkarte bis zum wandhohen Bild ist alles rahmbar.

Manchmal kann es auch ein alter Fensterrahmen sein...

Manchmal kann es auch ein alter Fensterrahmen sein…

 

Telekonverter/Extender

Vorab: Ein Externder verlängert nicht nur die Brennweite um x, sondern veringert auch gleichzeitig die Blendenöffnung. Folglich werden auch die Belichtungszeiten oder die ISO höher.

Aber, was bringt er wirklich?

Telekonverter können eine sinnvolle und auch qualitativ hochwertige Ergänzung zur bestehenden Ausrüstung sein, wenn man einige grundsätzliche Dinge beachtet:

  • wichtig ist nicht die Frage: Welcher Telekonverter und welche Kamera, sondern welcher Telekonverter und welches Objektiv!
  • nicht jeder Telekonverter passt optisch zu jedem Objektiv! Je nach Objektiv oder Konverter können die Ergebnisse hervorragend, oder auch erbärmlich sein.
  • die Gesamtabbildungsleistung der Kombination aus Telekonverter und Objektiv verschlechtert sich, ausgehend von der Abbildungsleistung des Objektivs.
  • je grösser der Konverterfaktor, desto stärker ist die Abnahme der Abbildungsleistung und der Lichtverlust
  • die meisten Telekonverter sind für Tele-Objektive gerechnet, einige wenige auch für Normal-Objektive
  • Telekonverter mit Weitwinkel-Objektiven zu verwenden ist (auch qualitativ) Unsinn!
  • Telekonverter sind sinnvoll für Festbrennweiten oder lichtstarke, qualitativ hochwertige (also teure) Zoom-Objektive im Telebereich oder Makroobjektive.
  • Zoomobjektive wie ein 2.8/70-200 mm (oder 2.8/80-200…) ergeben meist gute bis sehr gute Ergebnisse mit 1,4x Konvertern, aber oft nur mittelmässige Ergebnisse mit 2x Konvertern.
  • ein 50 mm Objektiv kann mit einem 2x Telekonverter ein erstaunlich gutes 100 mm „Macro“ Objektiv ergeben! Ein 1.8/50 mm ist dafür meist besser geeignet als ein hochlichtstarkes 1.4/50 mm…
  • ein „billiges“ optisch eher mittelmässiges und lichtschwaches Standard-Zoom-Objektiv (zb ein 18~55 mm oder 28~105 mm), oder gar ein „Superzoom“ (18~200 mm, 28~200 mm, 28~300 mm) mit seinem grossem Brennweitenbereich, ist ein denkbar schlechtes Grundobjektiv!
  • die teuren Orginalkonverter, z.B. von Canon oder Nikon, sind nicht ohne Grund um ein mehrfaches teurer als die der Zubehörhersteller (Kenko, Sigma, Tamron, ect). Sie wurden für die lichtstarken Orginalobjektive ab 200 mm (wie 2.8/200mm, 2.8/300mm, 2.8/400mm, 4/500mm, 4/600mm) konstruiert und liefern an diesen eine z.T deutlich bessere Abbildungsleistung als die Konverter der Zubehörhersteller.

Abblenden ist Pflicht. Nicht nur das das Grundobjektiv durch Abblenden in der Abbildungsleistung steigt, auch die durch den Telekonverter zusätzlich dazugekommenen optischen „Fehlleistungen“ werden verringert.
Mindestens eine, besser zwei, Blendenstufen sollte das Grundobjektiv geschlossen werden wenn man auf gute Abbildungsleistung Wert legt.


 

Den Kenko TELEPLUS 2.0x PRO 300 DGX MC AF möchte ich hier vorstellen.

Zu erst ein paar Daten:

  • Für Objektive ab 50mm Brennweite
  • AF & MF geeignet
  • Vergrößerung: 2x (z.B. 150mm auf 300mm)
  • 7 Linsen in 4 Gruppen – multicoated (mehrfachvergütet)
  • Aufnahmedaten werden in EXIF-Daten gespeichert
  • Qualität aus Japan
  • Gewicht: 184g
  • Länge: 6cm

Bei Zoomobjektiven mit variablen Blendenwerten (z.B. 3,5 – 5,6) kann der Autofokus unter Umständen nicht funktionieren. In dem Fall kann die Kamera im MF Modus genutzt werden.