Hannoversches Straßenbahn-Museum

Das Hannoversche Straßenbahn-Museum liegt südöstlich von Hannover in Wehmingen, einem Ortsteil der Stadt Sehnde, auf dem ehemaligen Bergwerksgelände Hohenfels am Hang des Roten Berges. Ab 1897 bis 1901 wurde hier im Kalibergwerk, der schließlich 600m tiefe Förderschacht, abgeteuft (Tagebau) und ab 1902 mit der Förderung (Untertage) begonnen. Das geförderte Salzgestein wurde vor Ort zerkleinert, verpackt und über einen 6 km langen Eisenbahnanschluß abtransportiert. Bereits in den 1920er Jahren war das Bergwerk nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und wurde eingemottet.

1973 kamen die ersten Straßenbahnen auf das Bergwerksgelände, zunächst war Hohenfels aber nur ein Ausweichquartier. 1974 wurde das ehemalige Kalibergwerk Sitz des Deutschen Straßenbahn-Museums, 1987 des Hannoverschen Straßenbahn-Museums. Wir nutzten die ehemaligen Hallen im südlichen Gelände als Lager und Abstellhallen, im ehemaligen Kesselhaus und im Lokschuppen sind unsere Werkstätten untergebracht. Die vorhandenen Gleisanlagen haben wir in Eigenleistung nahezu vollständig elektrifiziert und im Süden zu einer Schleife vervollständigt. 1991/1992 und 2006 wurden von uns im Ausstellungsbereich neue Hallen zur Präsentation und Abstellung unserer Museums- und Betriebsfahrzeuge errichtet.

Mehr Infos über Öffnungszeiten, Preise und Veranstaltungen findet ihr unter Hannoversche Straßenbahn-Museum

Text: HSM