Kleine Fluchten auf die Insel Harriersand vor’m Alltag

Bei dem Begriff Insel fallen uns meistens gleich Begriffe wie Sylt, Norderney, Mallorca und weitere im Meer ein. Es gibt aber auch Inseln in Seen und Flüssen.

Zu meiner Lieblingsinsel in einem Fluss gehört Harriersand. Sie liegt in der Oberweser, also kurz bevor diese in die Nordsee mündet. Diese Inseln in der Weser werden Werder genannt.

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Am Strand mit Anleger zur Fähre

Eigentlich keine wirkliche Insel, da mit dem Festland in irgendeiner Weise verbunden, ist man schnell auf ihnen. Bei Harrierand führt eine Brücke über einen Nebenarm der Weser auf das Eiland.
Fährt man auf der Nebenstrecke von Bremen nach Bremerhaven immer am Deich längs, muss man aufpassen, wann es links abgeht. Ein kleines, unscheinbares Schild kündigt den Weg an. Vorbei an Schafen und Bauernhöfen geht es dann am alten Sportboothafen auf den eigentlichen Werder. Gut 12 Kilometer lang und ca. 300 Meter breit ist das Fleckchen Erde, und es leben dort ca. 90 Menschen auf der längsten Flussinsel Europas permanent. Gut 15 Ferienunterkünfte, vom Urlaub auf dem Bauernhof, einem Campingplatz bis zum Ferienhaus, lassen die Population temporär sprunghaft ansteigen.

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 Wer also etwas Ruhe sucht, trotzdem nicht wirklich weit ab vom „Schuss“ sein möchte, für den ist Harriersand ein idealer Platz. Und die Natur drumherum ist einfach fast einmalig. Schaut es euch mal an!

360° Panorama Hamelner Münster

Das Münster St. Bonifatius von innen fotografiert

Eine Eigenkirche des Grafenpaar Bernhard und Christina von Engern und Ohsen aus dem Jahr um 800 bildet den Grundstock des Gotteshauses. Die Krypta soll aus dieser Zeit stammen. 1826 durch den Tod Beider als Nebenkloster an die benediktinische Reichsabtei Fulda gefallen, mit Reliquien des Gründers Bonifatius ausgestattet, erhielt das Münster um 1300 dann seinen Namen. Mehr bei Wikipedia…

Mit gedrückter Maustaste und/oder Mausrad kann man sich auch im Raum bewegen. 😉

Mystica Hamelon zum 5. Mal

Es begab sich zu der Zeit Anno 12hundert schlag mich tot, da zog der Rattenfänger mit den Kindern aus Hameln. Falsch. Noch mal…

Es war im Jahr 2014, da wurde in Hameln die Mystica Hamelon ausgerufen. Richtig! Und da die Stadt nicht gerade so wirklich entscheidungsfreudig ist, legte man sich auch nicht auf Mittelaltermarkt, Spektakulum oder Altstadtfest fest, sondern nannte es so wie es heisst. Und das wiederum muss ja nicht zwangsläufig heissen, dass es eine ideenlose Veranstaltung ist.

Am Hochzeitshaus

Blick in die Osterstrasse

Die vielen Besucher zeugen eher von Interesse, Spass und Freude. Die Aussteller und Akteure scheinen auch ganz zufrieden zu sein, sonst wären einige nicht seit Anbeginn dabei.

Man trifft Bekannte, kommt mit Fremden ins Gespräch. Auf meinem kurzen Gang über die Mystica (ich hatte Besuch aus Bremen und es war ein „Muss“), trafen wir viele fremde Sprachen: Schwäbsch, BadeWürdebärgisch und Säxsch. OK…. die Japaner, Dänen oder Spanier will ich gar nicht erwähnen. Aber die waren auch da.

Ein Feenwesen in der Bäckerstrasse

Und da eine Mystica ohne Fabel- und  Feenwesen keine ist, liefen dort auch einige -hoch über einem- durch das Publikum.

 

Industriekultur Tankstelle

Manchmal findet man sie noch, die alten Industrie- und Gewerbebauten, die die Zeit anscheinend fast unbeschadet überlebt haben.


Die Tankstelle wurde 1936 gebaut. Sie liegt auf dem Weg von der A2 zum Bückeberg im Kreis Hameln kurz vor Hameln in Wehrbergen. Auf dem Bückeberg fanden die sogenannten Reichs-Erntedankfeste mit etwa bis zu 1,2 – 1,3 Millionen Teilnehmern statt. Der einzige Grund für den Bau der Tankstelle.

Sie wird, wie zu sehen, heute noch betrieben und steht unter Denkmalschutz.

Eine interessante Seite, welche sich mit historischen Militär-, Industrie- und Verkehrsbauten beschäftigt, ist geschichtsspuren.de. Ich biete zum Einstieg direkt den Link auf die Tankstellen.

Spielkind!

Schach… Matt..

Brett- oder Kartenspiele wie  Schach, Backgammon und Rommee und Skat sind wieder in. Und Domino oder Halma.
Zum einen liegt es daran, dass meist rudimentäre Grundkenntnisse bei den Älteren noch vorhanden sind, auf der anderen Seite die meisten Spiele schnell zu erlernen sind. Hinzu kommt die fehlende Hektik von Computerspielen, die Kommunikation während des Spieles und nicht zuletzt der, meist geringe, Kaufpreis.

Warum also nicht einmal mit Familie oder Freunden einen Spieleabend veranstalten?

In dem Sinne: Schach… Matt!