Penne rigate pomodorini e basilico

Oder… was tun bevor das Nudelwasser kocht?

Man schnappe sich einfach die Zutaten, die Kamera und nimmt sich 15 Minuten Zeit, um das zu fotografieren was man zum Mittag gedenkt zu essen. Penne mit Tomaten und Basilikum z.B.
Wenn es erst einmal fertig gekocht ist, denkt man kaum daran es zu abzulichten. Dann ist der Hunger meistens größer. Geht mir jedenfalls so.

Das Rezept ist ganz einfach. Man nehme einen (entfesselten) Blitz, etwas LED-Licht, Stativ und halt die Kochpott-Akteure. Nach 5 Aufnahmen war ich zufrieden und das Wasser konnte dann aufgesetzt werden.
Nach dem Essen just noch etwas in Camera Raw nachbearbeitet, fertig war auch das „Menü“.

Penne Promodoro
75mm, 1/50 sek., f/8.0, ISO 800


Das Rezept zu Penne mit Tomaten und Basilikum

  • 320g-400g Penne Rigate
  • 300g kleine Tomaten (Kirschtomaten oder Piccadilly)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5-6 Blätter Basilikum
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pasta-Wasser zum Kochen aufstellen.
  2. Während das Wasser erhitzt wird, die Tomaten gut waschen und einmal in der Mitte durchschneiden.
  3. In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die gehackte Knoblauchzehe hinzugeben, ganz leicht glasig werden lassen und die Tomatenstücke hinzugeben.
  4. Das Pasta-Wasser sollte in der Zwischenzeit kochen, sodass man das grobe Meersalz hinzugen (ca. 10g/l Wasser). Die Pasta nun in das kochende Pastawasser geben und nach angegebener Zeit kochen.
  5. Während die Pasta kocht, die Tomaten hin und wieder wenden und aufpassen, dass sie nicht frittieren oder zu dunkel werden. Sollten die Tomaten trocken werden, so kann man nach und nach anstatt Olivenöl etwas Pastawasser mit dem Löffel darüber gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Nach Ende der Kochzeit die Pasta abschütten und sofort in die Pfanne mit Tomaten geben und die Pasta so lange in der Pfanne wenden, bis sie ein wenig von der Tomatensauce aufgesogen hat. Auch hier kann man etwas Pasta-Wasser zurückbehalten und bei Bedarf jeweils etwas darüber geben. Wer die Pasta bissfest mag, sollte sie eine Minute früher abschütten. Aufpassen, dass es nie zu trocken wird, indem man Pasta-Wasser und/oder Olivenöl hinzugibt sowie dass die Pfanne nicht zu heiß ist und alles frittiert.
  7. Vor dem Servieren die gewaschenen Basilikumblätter dazugeben, etwas Olivenöl über die Pasta und im Teller mit frisch geriebenem Parmesan garnieren.

Dann mal viel Spass beim Kochen und Fotografieren…


Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer

Zugtaufe des gleichnamigen IC 2

Die Kooperation Fahrtziel Natur, bestehend aus Deutscher Bundesbahn, den Umweltverbänden BUND, NABU und VCD haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst umweltverträglich den Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer für Besucher zugänglich zu machen.

Mit im Boot sind auch die Ranger des Weltnaturerbes Wattenmeer  und die Gemeinden im Gebiet. Dazu gehören auch die Fährhäfen mit ihren Reedereien und deren Schiffen und natürlich die Inselverwaltungen.

Ökologisches Reisen. Geht das?

Vorab, nicht wirklich.
Auf Einladung des Fahrtziel Natur konnten wir an der Zugtaufe eines IC 2 mit dem Namen Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer teilnehmen. Und mussten gleich bei der Anreise von Hameln zum Ausgangsbahnhof Hannover feststellen, dass die Anbindung suboptimal war. Also per Auto zum Bahnhof Hannover. Der Grund lag schlicht und ergreifend an der Rückfahrt. Wäre der Sonderzug auch nur 10 Minuten später zurückgekehrt, hätten wir 2 Stunden auf den Anschluss nach Hameln warten müssen.

Im Zug hat man sich wirklich Mühe gegeben. Freundliche Mitarbeiter der DB versorgten einen mit Informationen und Kaffee nebst zweitem Frühstück.

Ein Programm, ausgearbeitet von den beteiligten Partnern, sorgten für Kurzweil. Keine einfache Bespassung, sondern echte und interessante Einsichten in das Thema.
Ein Naturpark-Ranger, also der Junge der nach dem Rechten im Park sieht und manchmal auch „dudu… “ machen muss, erklärte seine Intension und Aufgaben, Naturpark-Scouts (das sind die… die Touris führen) begeisterten mit Fachwissen über das Wattenmeer.

Was mir und meiner Begleitung am besten gefiel, waren die Junior-Scouts. Kinder, welche Gleichaltrigen -meist Stadtkindern- die Vielfalt der Region vermitteln. Etwas schüchtern, wer hält schon mit 8 Jahren einen Vortrag über Zugvögel im Watt(?), haben sie selbst und gerade uns Erwachsene verblüfft.

Die Zugtaufe

Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, wurden Reden geschwungen. Aber typisch Norddeutsch: Kurz und knapp.

Nachdem der Oberste, das war nun mal der Umweltminister des Landes NDS Olaf Lies, seine kurze Ansprache gehalten hat und die anderen Honoratioren ebso kurz kurz angebunden waren, brachte der Bürgermeister von Norddeich mit seiner Rede den short-cut schlecht hin. Seine Worte: „Alles gesagt… haut rein“.

Wattfahrt zu den Seehundbänken

Anschliessend nach der Zugtaufe hatten wir noch das Vergnügen, eine Schiffsfahrt zu den Sandbänken  zu machen.
Wieder gut organisiert, mit Freßpaket aus heimischer Region ausgestattet, ging es auf See. Wieder ganz entspannt mit vielen Infos über das Wattenmeer und einem Kapitän, der das Schiff behutsam an den Bänken vorbeischipperte und noch einen Schlenker in Richtung Norderney machte.

Auto oder Bahn?

Liebe Ökos, wenn die Anbindungen besser wären, wenn Gepäck auch von Haus zu Haus funktionieren würde. Gerne.
Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass ich mit Kind und Kegel zusammen gut 6 Gepäckstücke habe und als persönliche Ausstattung 2 Taschen , Rucksäcke oder nen Kinderwagen mithabe, wird es mehr als kritisch.

Wenn mich das Gepäck hin und zurück schon gut 150 Euro kostet und ich für den Rest im Zug kaum Platz habe, dann fahre ich mit dem Auto. Wer stellt schon seinen Fotorucksack mit gut mittlerem 4-stelligem Wert an der Gepäckablage in der Nähe der Tür ab, wenn er 10 Reihen weiter sitzt?

Als Tagesgast war es genial. Wir haben halt am Anleger Autos, berechtigterweise, gesehen, die vollgepackt waren mit dem Nötigsten für Familien mit Kindern.

Fazit:

DB und alle Beteiligten habe sich sich für diese Werbeveranstaltung viel Mühe gegeben. Danke an Julia van Riswyck und die Menschen drumherum.

realtime auf dem Pflasterfest 2018

Funky Music die begeisterte

Band realtime
realtime auf Bühne 2 vom Pflasterfest

Die Showband gab auf dem Münsterkirchhof zum Pflasterfest in Hameln ihr Bestes. Funk und Soul aus den 70er und 80er von Megabands wie Kool & the Gang, James Brown, Simply Red, Chaka Khan, George Benson, Earth Wind & Fire u.v.a. liessen die Zuschauer mitgehen. Da wurden selbst die müdesten Glieder wieder frisch!

Trotz wechselnder Besetzung merkte man die Harmonie und Spielfreude, welche den Abend zu einem Erlebnis werden liess.

Mit über 500 Gigs ist es eine sehr professionelle Liveband, welche bei der Agentur Kalbitzer Music unter Vertrag ist. Hier können auch andere Bands, Shows und Walk-Acts gebucht werden.

Der Ohrbergpark in Hameln als 360 Grad Panorama

Im Mai besonders zu empfehlen: Die Blüte auf dem Ohrbergpark in der Nähe von Hameln. Der Ohrbergpark ist vor allem wegen seiner früh blühenden Sträucher und Gewächse bekannt. Erlebe einen 360°-Rundgang mit Blick über die Weser in Richtung Emmerthal und Grohnde. Gehe virtuell zum Anfang des Ohrbergparkes oder lass dich in der Mitte von den Blüten überraschen.

Erlebe großflächige Buschgruppen von Azaleen und Rhododendren mit Blütezeit von April bis Juni. Zu nennen sind auch Schneeglöckchenbäume, Kirschlorbeer, Robinien und Goldregen.

An Baumarten sind erwähnenswert Judasbaum, Mammutbaum, Tupelobaum, Amberbaum, Buchen, Schwedische Mehlbeere, Perückenstrauch, Essigbaum, Götterbaum, und Magnolien. An seltenen Bäumen kommen im Park Ginkgobaum, Zaubernuss, Fächer-Ahorn, Kaukasische Flügelnuss und Taubenbäume vor.

Ein kleiner Rundgang zeigt die blühenden Sträucher und Büsche am Anfang der Blüte:

 

Mit gedrückter Maustaste und/oder Mausrad kann man sich auch im Raum bewegen. 😉

Noch mehr Panoramen findet ihr unter 360° Panorama auf dieser Homepage!

Sternenfotografie im Hochmoor Mecklenbruch

Himmelskörper fazinieren

Wer kennt es nicht, Nachts unter freiem Himmel die Sterne zu geniessen. In bewohnten Gegenden sieht man schon eine Menge von Ihnen. In abgeschiedenen Gegenden ist das Erlebnis um einiges intensiver. Ohne das Fremdlicht sieht man einfach mehr. Warum dann mal nicht das Ganze auf Foto bannen? Für mich eine völlig neue Art der Fotografie.

Die Idee

In einer Facebook-Fotogruppe kam die Frage auf, wer hat Lust mal Sterne zu fotografieren? Michael Goduscheit wollte uns in die Sternenfotografie einführen. Schnell waren auch einige InteressentenInnen gefunden und genau so schnell zeigte sich das Problem. Das Wetter.
Der erste Termin wurde gecancelt, da Wolken am Himmel. Der zweite um einen Tag verschoben. Wieder waren die Wolken schuld. Dann ging es jedoch los, in der nähe von Siberborn im Solling. Genauer gesagt im Hochmoor Mecklenbruch.

Wie fotografiert man Sterne?

Ganz einfach…  Man nehme sich seine Kamera und ein möglich weitwinkeliges Objektiv. Packe das Ganze auf ein Stativ und belichtet etwas länger. Ach ja, die Umgebung sollte passen.
Natürlich gibt es auch ein paar Regeln, die man beachten sollte. Aber im Grunde genommen, wer probiert lernt. Ich habe an Hand der „Regeln“ auch verschiedene Belichtungszeiten, Blenden und ISO-Einstellungen genommen und es versucht.
Hier einmal 4 Beispiele von meiner ersten Sternenfotografie:

Denke mal, ist halbwegs gelungen. 😉

Grundsätzliche Einstellungen Sternenfotografie

  • Belichtungszeit: Faustregel bei Vollformat 500 durch Brennweite, Crop 300 durch Brennweite. Wenn ihr also ein 18mm Objektiv drauf habt, wäre es 500 : 18 = ca. max 27 Sekunden, bei Crop 300 : 18 = ca. max 18 Sekunden. Ansonsten gibt es Streifen bei den Sterne durch die Erdrotation.
  • Blende: So klein wie möglich, so groß wie nötig. Also eher ne 2er Blende als eine 4,5er.
  • ISO: was eure Kamera gut verkraftet. Lieber eher eine 3200 ISO als eine 1600.

Spielt mit diesen 3 Einstellungen herum! Schaut euch die Bilder am Computer an und entscheidet selber für das nächste shooting. Und falls ihr noch nicht in RAW fotografiert, beschäftigt euch damit. In der Nachbearbeitung lassen sich dort eine Menge aus deinem Bild herausholen.