Skizzen aus Fotos

Normalerweise ist erst die Skizze da und dann wird das Foto geschossen. Reizvoll finde ich aber auch den umgekehrten Weg, ein Bild auf einen Mix von Handzeichungselementen und den partiellen Einsatz der Farbe zu reduzieren.

Ob close-up, Lebewesen oder Landschaft. Beinahe jedes Foto lässt sich so zur Konstruktionszeichnung umwandeln.

Führung durch das Bremer Rathaus

Der Kaminsaal
Der Kaminsaal

Bremen Nord Beauftragter des Senates plauderte aus dem Nähkästchen

Nach einem Empfang im Senatssaal mit Bürgermeister Dr. Carsten Sieling ging es mit dem Bremen-Nord Beauftragten des Bremer Senats, Martin Prange, auf eine höchst amüsante Führung durch das Bremer Rathaus.

Dabei ging es weniger um historische Daten der einzelnen Räumlichkeiten, als vielmehr um tagtäglich Erlebtes in dem ehrwürdigen Gemäuer.
Was hatte es z.B. mit der Schwartaurunde auf sich? Wenn sich die Vertrauten eines früheren Bürgermeisters im Gobelinzimmer zum Arbeitsfrühstück trafen, gab es die preferierte Marmelade.

Innenansichten

Geht man die Treppe zum 1. Sockwerk hoch, so betritt man die Wandelhalle. Hier werden Gäste in Empfang genommen. In den Farben des Deutschen Reiches (Weiss, Schwarz, Rot) ist sie eines der „neuer“ gestalteten Räume.
Von dort aus geht es zum Senats- und dem Kaminsaal. Im Ersten finden regelmässig die Senatssitzungen statt.

Durch den Festsaal, wahrlich für Feste geeignet, gelangt man in die Obere Rathaushalle. Einst Tagungsort des Bremer Senates, wird sie heute für Veranstaltungen, Konzerte und Empfänge genutzt. Die Obere Halle, wie sie genannt wird, ist die älteste Räumlichkeit.
In dem Kabuff zum Marktplatz hin, befindet sich die Güldenkammer. Purer Jugendstil gepaart mit vergoldeten Ledertapeten lassen diesen Raum einmalig erscheinen.

Von innen nach aussen

Wer während der Führung einmal ein Blick durch die Fenster geworfen hat, wird mit Blicken auf die Bremische Bürgerschaft oder den St. Petri Dom belohnt.

Auch wenn man „nur“ eine normale Führung über die Bremer Tourismus mitmacht, es lohnt sich allemal!

Tabletop Fotografie mit Blitz

Minimalistische Bilder

Heute war ein perfekter Tag für „Auf dem Tisch“ Fotografie. Wolkenverhangen, es regnete nahe dem Gefrierpunkt und nicht wirklich das Wetter, um eine Kamera mit nach draussen zu nehmen.

Also just mal schwarzer Hintergrundkarton, einen externen Blitz und die Cam auf das Stativ gepackt.

Currywurst mit Heinz Ketchup und Currypulver
Fastfood

Während das erste Motiv im Grill brutzelte, habe ich just die technischen Zutaten aufgebaut. Als alles fertig war, einfach vom pudern mit dem Currypulver 4 Fotos geschossen.


Schoki und Zucker
Schoki & Zucker

Zum Nachtisch gab es ein Stück Schokolade. Die Verbindung zum Zucker brachte mich dann zum 2. Bild. Einen Löffel mit den Kristallen gefüllt und ein Stück der Schoki einfach reinfallen lassen.


Schmincke Malkasten mit Pinsel und Wasserglas
Schmincke Aquarellkasten

Zum guten Schluss gab es dann noch etwas Entspannung. Malen beruhigt. 😉

Penne rigate pomodorini e basilico

Oder… was tun bevor das Nudelwasser kocht?

Man schnappe sich einfach die Zutaten, die Kamera und nimmt sich 15 Minuten Zeit, um das zu fotografieren was man zum Mittag gedenkt zu essen. Penne mit Tomaten und Basilikum z.B.
Wenn es erst einmal fertig gekocht ist, denkt man kaum daran es zu abzulichten. Dann ist der Hunger meistens größer. Geht mir jedenfalls so.

Das Rezept ist ganz einfach. Man nehme einen (entfesselten) Blitz, etwas LED-Licht, Stativ und halt die Kochpott-Akteure. Nach 5 Aufnahmen war ich zufrieden und das Wasser konnte dann aufgesetzt werden.
Nach dem Essen just noch etwas in Camera Raw nachbearbeitet, fertig war auch das „Menü“.

Penne Promodoro
75mm, 1/50 sek., f/8.0, ISO 800


Das Rezept zu Penne mit Tomaten und Basilikum

  • 320g-400g Penne Rigate
  • 300g kleine Tomaten (Kirschtomaten oder Piccadilly)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5-6 Blätter Basilikum
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pasta-Wasser zum Kochen aufstellen.
  2. Während das Wasser erhitzt wird, die Tomaten gut waschen und einmal in der Mitte durchschneiden.
  3. In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die gehackte Knoblauchzehe hinzugeben, ganz leicht glasig werden lassen und die Tomatenstücke hinzugeben.
  4. Das Pasta-Wasser sollte in der Zwischenzeit kochen, sodass man das grobe Meersalz hinzugen (ca. 10g/l Wasser). Die Pasta nun in das kochende Pastawasser geben und nach angegebener Zeit kochen.
  5. Während die Pasta kocht, die Tomaten hin und wieder wenden und aufpassen, dass sie nicht frittieren oder zu dunkel werden. Sollten die Tomaten trocken werden, so kann man nach und nach anstatt Olivenöl etwas Pastawasser mit dem Löffel darüber gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Nach Ende der Kochzeit die Pasta abschütten und sofort in die Pfanne mit Tomaten geben und die Pasta so lange in der Pfanne wenden, bis sie ein wenig von der Tomatensauce aufgesogen hat. Auch hier kann man etwas Pasta-Wasser zurückbehalten und bei Bedarf jeweils etwas darüber geben. Wer die Pasta bissfest mag, sollte sie eine Minute früher abschütten. Aufpassen, dass es nie zu trocken wird, indem man Pasta-Wasser und/oder Olivenöl hinzugibt sowie dass die Pfanne nicht zu heiß ist und alles frittiert.
  7. Vor dem Servieren die gewaschenen Basilikumblätter dazugeben, etwas Olivenöl über die Pasta und im Teller mit frisch geriebenem Parmesan garnieren.

Dann mal viel Spass beim Kochen und Fotografieren…


Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer

Zugtaufe des gleichnamigen IC 2

Die Kooperation Fahrtziel Natur, bestehend aus Deutscher Bundesbahn, den Umweltverbänden BUND, NABU und VCD haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst umweltverträglich den Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer für Besucher zugänglich zu machen.

Mit im Boot sind auch die Ranger des Weltnaturerbes Wattenmeer  und die Gemeinden im Gebiet. Dazu gehören auch die Fährhäfen mit ihren Reedereien und deren Schiffen und natürlich die Inselverwaltungen.

Ökologisches Reisen. Geht das?

Vorab, nicht wirklich.
Auf Einladung des Fahrtziel Natur konnten wir an der Zugtaufe eines IC 2 mit dem Namen Naturpark Niedersächsisches Wattenmeer teilnehmen. Und mussten gleich bei der Anreise von Hameln zum Ausgangsbahnhof Hannover feststellen, dass die Anbindung suboptimal war. Also per Auto zum Bahnhof Hannover. Der Grund lag schlicht und ergreifend an der Rückfahrt. Wäre der Sonderzug auch nur 10 Minuten später zurückgekehrt, hätten wir 2 Stunden auf den Anschluss nach Hameln warten müssen.

Im Zug hat man sich wirklich Mühe gegeben. Freundliche Mitarbeiter der DB versorgten einen mit Informationen und Kaffee nebst zweitem Frühstück.

Ein Programm, ausgearbeitet von den beteiligten Partnern, sorgten für Kurzweil. Keine einfache Bespassung, sondern echte und interessante Einsichten in das Thema.
Ein Naturpark-Ranger, also der Junge der nach dem Rechten im Park sieht und manchmal auch „dudu… “ machen muss, erklärte seine Intension und Aufgaben, Naturpark-Scouts (das sind die… die Touris führen) begeisterten mit Fachwissen über das Wattenmeer.

Was mir und meiner Begleitung am besten gefiel, waren die Junior-Scouts. Kinder, welche Gleichaltrigen -meist Stadtkindern- die Vielfalt der Region vermitteln. Etwas schüchtern, wer hält schon mit 8 Jahren einen Vortrag über Zugvögel im Watt(?), haben sie selbst und gerade uns Erwachsene verblüfft.

Die Zugtaufe

Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, wurden Reden geschwungen. Aber typisch Norddeutsch: Kurz und knapp.

Nachdem der Oberste, das war nun mal der Umweltminister des Landes NDS Olaf Lies, seine kurze Ansprache gehalten hat und die anderen Honoratioren ebso kurz kurz angebunden waren, brachte der Bürgermeister von Norddeich mit seiner Rede den short-cut schlecht hin. Seine Worte: „Alles gesagt… haut rein“.

Wattfahrt zu den Seehundbänken

Anschliessend nach der Zugtaufe hatten wir noch das Vergnügen, eine Schiffsfahrt zu den Sandbänken  zu machen.
Wieder gut organisiert, mit Freßpaket aus heimischer Region ausgestattet, ging es auf See. Wieder ganz entspannt mit vielen Infos über das Wattenmeer und einem Kapitän, der das Schiff behutsam an den Bänken vorbeischipperte und noch einen Schlenker in Richtung Norderney machte.

Auto oder Bahn?

Liebe Ökos, wenn die Anbindungen besser wären, wenn Gepäck auch von Haus zu Haus funktionieren würde. Gerne.
Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass ich mit Kind und Kegel zusammen gut 6 Gepäckstücke habe und als persönliche Ausstattung 2 Taschen , Rucksäcke oder nen Kinderwagen mithabe, wird es mehr als kritisch.

Wenn mich das Gepäck hin und zurück schon gut 150 Euro kostet und ich für den Rest im Zug kaum Platz habe, dann fahre ich mit dem Auto. Wer stellt schon seinen Fotorucksack mit gut mittlerem 4-stelligem Wert an der Gepäckablage in der Nähe der Tür ab, wenn er 10 Reihen weiter sitzt?

Als Tagesgast war es genial. Wir haben halt am Anleger Autos, berechtigterweise, gesehen, die vollgepackt waren mit dem Nötigsten für Familien mit Kindern.

Fazit:

DB und alle Beteiligten habe sich sich für diese Werbeveranstaltung viel Mühe gegeben. Danke an Julia van Riswyck und die Menschen drumherum.